1. Alexandria (7)
Wir besuchten die Katakomben , die verglichen mit denen in Rom eine Farce sind, und die Pompeiussäule. Unser Weg führte über einen großen häßlichen Friedhof, und mir war, als kämen wir an das Ende der Welt. Der Boden war nicht bepflanzt, sondern mit kleinen, weißen runden Haufen Lehm übersät, darin steckten ein Stein und eine vertrocknete, kein bißchen grüne Aloe. Oft sind die Gräber nur Steinhaufen, die besten waren zwei weiße Platten. Eine einsame Gestalt stand mit gefalteten Händen, das schwarze Gewand über den Kopf gezogen, inmitten dieser Trostlosigkeit. Daß es keine Friedhofsmauer gibt, sondern die Grabsteine sich in alle Richtungen erstrecken, macht den Anblick frappierend, und die Pompeiussäule wirft ihren unermeßlichen Schatten auf die Ebene. Eines Tages fuhren wir zum Schauplatz der Schlacht von Abukir – eine öde Wüste aus weißem Sand und weißen Steinen, in der Ferne eine dürftige Reihe Palmen, im Vordergrund die verfallenen Mauern von Nicopolis, erbaut von Augustus. Die S...